Ziel dieser besonderen Initiative ist es, Berufsorientierung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern praktisch erfahrbar zu machen. Statt sich durch Informationsmaterial zu lesen, konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden, Fragen stellen und erste Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedenster Berufe gewinnen. So wurde aus dem abstrakten Thema „Arbeitswelt“ eine unmittelbare und greifbare Erfahrung.
Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen bot den Jugendlichen einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Branchen und Berufsbilder. Im Bereich Industrie und Großbetrieb öffneten unter anderem ALPLA, Künz, MAWERA und faigle ihre Türen und gewährten spannende Einblicke in moderne Produktionsprozesse, Anlagenbau und technische Innovationen.
Auch das Handwerk war stark vertreten: Bei Schaffer Dachbau, Stadelmann Gartenbau sowie EP:Kolb konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie vielseitig und praxisnah Berufe in den Bereichen Bau, Natur und Elektrotechnik sind.
Ebenso eindrucksvoll präsentierten sich die Betriebe aus Dienstleistung, Gastronomie und Handel. Vom Hotel am See über die traditionsreiche Bäckerei Mangold bis hin zu Fachgeschäften wie Panto Outdoor, DJ’s Bikeshop und Heaven Seven – überall wurde den Jugendlichen gezeigt, wie abwechslungsreich der tägliche Kontakt mit Kundinnen und Kunden sein kann. Auch das Harder Strandbad gab interessante Einblicke in den Betrieb einer Freizeiteinrichtung.
Die Berufe Rallye 2026 war damit mehr als nur ein Ausflug: Sie bot den Jugendlichen wichtige Orientierung für ihre bevorstehende Berufswahl. Durch die direkten Begegnungen mit Fachkräften und das eigenständige Erleben verschiedener Tätigkeiten konnten sie erste Vorstellungen von ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten entwickeln.
Ein gelungener Vormittag, der zeigt: Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt – sondern überall dort, wo Neugier auf echte Erfahrungen trifft.