360 Volksschulkinder und 310 Jugendliche der Mittelschule lernen jahrgangsübergreifend, meist in individualisierten Lernformen und bei den Älteren in Tischgruppen. Seit Herbst 2018 finden diese Lernformen ihre optimalen Räume in der Schule am See.

Die Schule am See ist eine gemeinsam geführte Volks- und Mittelschule, eine Schule mit Kindern unterschiedlichster Sprach- und Kulturkreise. Neben vielen leistungsstarken und lernbereiten Kindern meistern auch weniger bevorzugte SchülerInnen ihren Schulalltag erfolgreich. Diese Vielfalt nutzen wir als Ressource, und antworten auf diese Herausforderung mit einem pädagogischen Konzept der Mehrstufigkeit mit Teamteaching in ansprechenden Lern,- und Erfahrungsräumen. Über allem steht die wertschätzende Haltung allen Kindern und Eltern gegenüber.

Nicht das Kind
soll sich der
Umgebung
anpassen, sondern
wir sollten die
Umgebung dem
Kind anpassen.

Die große Schule am See besteht aus 9 kleinen Schulen (=Cluster), welche wiederum aus jeweils 3 bzw. 4 Klassen bestehen . Ein kleines LehrerInnenteam von 6 – 8 Lehrpersonen ist für alle Kinder seines Clusters verantwortlich. Grundlage für die Wissensvermittlung sind gute Beziehungen zwischen Kindern und Lehrpersonen. Diese werden durch die Strukturierung in kleine Einheiten erleichtert.
4 Cluster der Stufen 1+2+3 (13 Klassen)
3 Cluster der Stufen 4+5+6 (10 Klassen)
2 Cluster der Stufen 7+8 (7 Klassen)

9 kleine Schulen (Cluster) geben in der großen Schule "Heimat"

Eigenverantwortliches Lernen und kurze, frontale Lernimpulse wechseln ab, wodurch SchülerInnen enorm profitieren. Leistung ist uns sehr wichtig, und wir finden Wege, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sie zu erreichen.

„Herauszufinden, wozu man sich eignet, und seine Gelegenheit zu finden, dies zu tun, ist der Schlüssel zum Glücklichsein.“ (John Dewey)

Im Schulrestaurant, welches von der Kantine L der Lebenshilfe Vorarlberg betrieben wird, kochen täglich SchülerInnen mit. Folgendes ist uns wichtig:

  • Frischküche: Täglich wird frisch gekocht und auf Fertigprodukte verzichtet.
  • Regionalität: Kurze Transportwege bzw. Einkauf bei Herstellern und Händlern der Umgebung
  • Saisonalität: Gemüse und Früchte der entsprechenden Jahreszeiten werden verwendet.
  • Gesunde Jause: Verkauf vor dem Unterricht und in der großen Pause
  • Acker (»Ackerdemie «), Schulgarten, Baumschule: Mithilfe von Landwirten, einer Gärtnerei und dem Obst- und Gartenbauverein bauen SchülerInnen Gemüse, Kräuter und Obstbäume an. Diese Früchte finden sowohl in der Lehrküche als auch im Schulrestaurant Verwendung. Mitarbeit von Eltern und freiwilligen Helfern ist erwünscht.
Impressionen der Miniköche und der »Ackerdemie«.

Die Mittagsbetreuung wird durch MitarbeiterInnen des Vereins Tagesmütter und Lehrpersonen geleistet. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular (Schulstufe 4 bis 8).

Für die Nachmittagsbetreuung müssen Kinder der 1. - 4. Schulstufe ebenfalls per Anmeldeformlar angemeldet werden. Für Kinder ab der 4. Schulstufe wird ein zusätzlicher Lernnachmittag vom Klassenvorstand angeboten. Die Anmeldung erfolgt direkt bei der Lehrperson.

 

Spiel und Lernen in der Betreuung